privater Blog über lokale Produkte und ihre Erzeugung
28. Februar 2022
Was mich antreibt: mehr Wertschätzung für lokale Produkte
MEHR WERTSCHÄTZUNG für DIE NAHRUNGSMITTEL vor Ort – und mehr wissen
Hier ist alles selbstgemacht: vom Logo bis zum Impressum, von der Recherche, den Interviews bis zur Content-Erstellung. So wie die bodenständigen Menschen, Betriebe und Unternehmen, um die es in diesem Blog geht, auch das Meiste selbst machen. Wer Nahrungsmittel anbaut oder herstellt bzw. Tiere hält oder züchtet, widmet ihnen viel Zeit, Geld und Herzblut. Diese ehrliche Arbeit, ob im Bioanbau oder in der konventionellen Landwirtschaft, hat nach meinem Selbstverständnis mehr Wertschätzung und Anerkennung verdient. Mit diesem Blog möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten.
Der Nahrungsmittelanbau vor unserer Haustür ist wichtig und muss unter allen Umständen erhalten werden. Dazu gehört der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten für die breite Bevölkerung mit kleinem und normalem Geldbeutel. Dazu gehört auch der Anbau von Produkten unter höchsten ökologischen Vorgaben, die meisten kleinere Erntemengen hervorbringen, mit hohem Risiko angebaut werden und deshalb einen größeren Geldbeutel vom Verbraucher erfordern. Dem Unterschied werde ich nachgehen und die vielen Stufen dazwischen beschreiben, die auch gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugen.
Viele Bauern in der Soester Börde setzen auf neue Ideen, die unserer Natur, der Biodiversität und dem Boden und Pflanzen guttun. Welche spannenden neuen Projekte auf den Höfen laufen oder welche Dinge schon lange selbstverständlich sind und vielleicht nicht bekannt, werde ich hier beschreiben.
Die Wertschätzung für lokale Nahrungsmittel fängt für mich beim Einkauf an: Wer das kauft, was zu einer bestimmten Zeit vor der Haustür wächst und nicht um die halbe Welt transportiert wurde, hat für die Umwelt was Gutes getan. Wer dann noch bereit ist, für die Börde-Kartoffel mehr zu zahlen als für die marokkanisch Kartoffel daneben, die unter anderen Kostenbedingungen entstanden ist, hat einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, die Landwirtschaft in Deutschland zu (er)halten. Diese Themen werden in meinem Blog immer wieder auftauchen.
EHRLICH – OFFEN – TRANSPARENT
Die Empfehlungen und meine persönliche Meinung, die ich hier ausspreche, sind immer ehrlich und nicht käuflich. Sollten sich aus Inhalten und der Reichweite dieses Blogs irgendwann werbliche Kooperationen ergeben, werde ich diese deutlich kennzeichnen. Niemand, der viel schreibt, kommt um das Thema Gendern herum. Auch ich bemühe mich, meinen Schreibstil danach auszurichten, wenn es die deutsche Sprache nicht verunstaltet. Ein gewissenhafter Umgang mit dem Thema ist angemessen, nicht ein pedantischer.
IM GESPRÄCH
Die Artikel beruhen auf Gesprächen und Interviews mit den Erzeugerinnen und Erzeugern und Experten und Expertinnen auf ihrem Gebiet. Ihre Aussagen werden nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet und gegengeprüft oder gegengelesen. Ergeben sich neue Fakten, werde ich Artikel ergänzen, korrigieren oder zurückzunehmen. Das mache ich entsprechend kenntlich.
+++ Familie: Landwirte, Getränkegroßhändler/ Bierverleger, Entwicklungshelfer + mit 13 Jahren: Balkan, Türkei, Syrien, Jordanien + Taschengeld-Quellen: Unimog fahren, Korn schaufeln, Rasen mähen, Eier verkaufen, bei der Ernte helfen, Rüben hacken, im Supermarkt helfen + als Studentin: Europa, Amerika, Karibik und Afrika, Hobbyköchin und -Bäckerin + seit 30 Jahren: Patchwork-Familie, Sportstudio/ Walking/ Skifahren + seit über 20 Jahren: Kommunalpolitikerin + seit bald 10 Jahren: in der Bürgerstiftung Hellweg-Region + Hobbys: dieser Blog, InDesign, Photoshop, Moderne Kunst, Design, Architektur + die Landwirtschaft kam als Beruf oder Hobby nie in Betracht, das Schreiben darüber ab jetzt +++